Der erste der beiden regionalen Gottesdienste, die jährlich für Singles in Süddeutschland angeboten werden, wurde am Sonntag, 17. Mai 2015, in Tübingen gefeiert.

Apostel Martin Schnaufer, der den Gottesdienst im Auftrag des Bezirksapostels Michael Ehrich leitete, legte der Predigt ein Bibelwort aus dem Neuen Testament, aus dem Evangelium des Lukas, Kapitel 9, Vers 23 zugrunde: „Da sprach er [Jesus Christus] zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.“

Der Apostel führte aus, sich in die Nachfolge Jesu Christi zu begeben, sei eine Frage der freiwilligen persönlichen Entscheidung. Sie komme aus dem Erkennen, dass der Herr in Liebe für uns Menschen gehandelt und für uns sein Leben hingegeben habe. Der Gedanke „Nachfolge in allen Verhältnissen führt zum Ziel“ zog sich als roter Faden durch die Predigt, in der der Apostel dazu ermunterte, immer wieder neu mit Gottvertrauen „ja“ zu Gottes Willen zu sagen. In der Nachfolge Christi gelte es, den Herrn stets vor Augen zu haben, sich also im Handeln und beim Beten an ihm zu orientieren und treu zu sein. Jesus Christus nachzufolgen, bedeute demnach auch, sich selbst und seine Erwartungen zurückzunehmen („nicht selbst das Maß der Dinge sein“) und die Lebensumstände zu akzeptieren, die Gott bereite. Für jeden habe der Herr den richtigen Weg.

Zu einem Predigtbeitrag bat der Apostel den Bezirksältesten Kurt Fuchs, der den Kirchenbezirk Tuttlingen leitet, sowie Bischof Urs Heiniger aus dem Apostelbereich Freiburg. Ein gemischter Chor mit rund 130 Sängerinnen und Sängern, den in bewährter Weise Jürgen Welp dirigierte, sowie Instrumentalisten unter Leitung von Angelika Lehleiter gestalteten den Gottesdienst musikalisch mit (an der Orgel: Ralf Ackermann). Seinen Höhepunkt fand der Gottesdienst in der Feier des Heiligen Abendmahls.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es Gelegenheit, im Gartengeschoss der schönen Tübinger „Bauhaus“-Kirche in der Brunsstraße 24 noch zusammen zu sein; auch die leibliche Stärkung kam nicht zu kurz. Fürs Rahmenprogramm auch zuvor sorgten wie in den Vorjahren Heidi Amos und ihr Team.

Aus ganz Süddeutschland und darüber hinaus, von München bis Frankfurt, von Lörrach bis Nürnberg und Weiden und auch aus der Schweiz waren die Gottesdienstbesucher gekommen. Etliche von ihnen hatten das lange Wochenende seit „Christi Himmelfahrt“ bis zum Sonntag, 17. Mai, zu einem Kurzurlaub in der Gegend genutzt und in der Gemeinschaft miteinander u.a. eine interessante Stadtbesichtigung einschließlich Stocherkahn-Fahren erlebt. Dass eine Chor- und Orchesterprobe für den Gottesdienst – der den Abschluss und Höhepunkt des Wochenendes bildete – dazugehörte, stand nicht nur für die Musiker von ihnen außer Frage.

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